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VW beteiligt sich an T5-Nachrüstung

Volkswagen bietet Besitzern von T5 Californias eine finanzielle Beteiligung der Katalysatornachrüstung an, um den NOx-Ausstoß zu verringern und dem Risiko von Fahrverboten oder Zulassungsentzügen entgegenzuwirken. Bislang gab es solche Angebote nur für EA189-Modelle. Die Möglichkeit voon Umrüstungen war auf diversen Diesel-Gipfeln verandelt worden, alllerdings war die Sonderzulassungsform "Wohnmobil" davon ausgenommen.

Urteile im Wohnmobil-Abgasskandal

Fiat gerät im Abgasskandal hinsichtlich unzulässiger Abschalteinrichtungen bei Wohnmobilen auf Basis eines Fiat Ducato weiter unter Druck. Das Landgericht Stade hat Fiat Chrysler Automobiles (inzwischen Stellantis) mit zwei weiteren Versäumnisurteilen vom 15. und 16. April 2021 zu Schadenersatz verurteilt (Az.: 2 O 33/21 und 2 O 15/21).

Urteil zu Schadenersatz bei Wohnmobilen auf Basis eines Fiat Ducato

Fiat gerät im Abgasskandal hinsichtlich unzulässiger Abschalteinrichtungen bei Wohnmobilen auf Basis eines Fiat Ducato weiter unter Druck. Das Landgericht Stade hat Fiat Chrysler Automobiles (inzwischen Stellantis) mit zwei weiteren Versäumnisurteilen vom 15. und 16. April 2021 zu Schadenersatz verurteilt (Az.: 2 O 33/21 und 2 O 15/21).

KBA: Rückruf 010439 für Wohnmobile mit Iveco-Motor

Das Flensburger Kraftfahrtbundesamt hat einen Rückruf angekündigt. Dieser betrifft unter der Kennziffer 010493 Reisemobile von Nobel-Marken wie Morelo oder Niesmann + Bischoff. Die verbauten Diesel-Aggregate sollen mit einer Software ausgerüstet sein, die für einen Schadstoff-Ausstoß sorgt, der im Bereich NOx über den geltenden EU-Grenzwerten liegt. Ob dabei konkret von einer Abschaltvorrichtung die Rede ist, oder ob es sich grundsätzlich um den Mangel handelt, dass Grenzwerte nicht eingehalten werden, ist derzeit noch unklar.

Wohnmobile im Abgasskandal

Wohnmobile sind teuer - umso größer ist das Entsetzen der Eigentümer, dass man urplötzlich vom Abgasskandal betroffen sein soll, inklusive Wertverlust und Update-Problemen.

 

In der Argumenttion der Klage geht es um folgende Punkte

  • FIat-Chrysler nutzt unbestritten das Thermische Fenster
  • Die Unzulässigkeit des Thermischen Fensters wurde vom EuGH festgestellt
  • Der Vorsatz der sittenwidrigen Schädigung ist demnach gegeben

Wohnmobil-Abgasskandal: Welche Modelle sind betroffen?

Der Abgasskandal hat inzwischen auch Fiat und das Schwesterunternehmen Iveco erreicht. Bei Fahrzeugen der Baujahre 2014 bis 2019 besteht der Verdacht, dass illegale Abschalteinrichtungen verwendet wurden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. ermittelt. Der Verdacht bezieht sich nicht nur auf Pkw aus dem Hause Fiat, sondern erfasst auch Wohnmobile unterschiedlicher Hersteller, die den Fiat Ducato als Basis haben.

Fiat Ducato & Iveco - Wohnmobile im Abgasskandal

Der Automobilkonzern Fiat-Chrysler sieht sich Dieselskandal-Vorwürfen ausgesetzt. Das Unternehmen soll Dieselfahrzeuge mit manipulierten Abgasmessungen zulassungsfähig gemacht zu haben, obwohl Grenzwerte im Normalbetrieb von den Vierzylindermotoren nicht eingehalten werden können. Besonders betroffen sollen Wohnmobile diverser Hersteller sein, die den als "Ducato" bekannten Motor seit Jahren gern verwenden. Der Motor ist zuverlässig, sparsam und in allen Formen von Wohnmobilen gut verbaubar, also auch in teil- und vollintegrierten Freizeitfahrzeugen. Iveco gilt als Lieferant Nr.

Weiteres T5-Urteil

Das Landgericht Köln hat am 19. November 2020 dem Käufer eines VW T5 Schadenersatz im Abgasskandal zugesprochen (Az.: 24 O 167/20). VW muss den „Bulli“ zurücknehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten. In dem VW T5 California 2.0 TDI ist der durch den Abgasskandal bekannte Dieselmotor EA 189 mit der Schadstoffklasse Euro 5 verbaut. In dem Fahrzeug werde bei der Abgasrückführung unstreitig ein Thermofenster eingesetzt, stellte das LG Köln fest.

Informationen zu Wohnmobilen im Abgasskandal

Mit einer Razzia bei Fiat und Iveco begann NN im Juli 2020 ein mächtiger Stein ins Rollen: Der Wohnmobil-Abgasskandal. Ein großer Teil der in Europa produzierten Wohnmobile wird von Motoren von Fiat-Chrysler und IVECO angetrieben. Bei rund 200.000 Motoren besteht der Verdacht auf Manipulationen am Abgassystem - ähnlich den Manipulationen, die man deutschen Motorenherstellern nachweisen kann. Die Motoren wurden vielfach in Wohnmobilen aller Klassen verbaut und zwar in Form des für diese Nutzung prädestinierten Ducato-Motors von Fiat.

T6 Urteil Nummero 4

VW hat im Abgasskandal eine weitere Niederlage vor Gericht bei einem Fahrzeug mit dem Dieselmotor des Typs EA 288 erlitten. Dabei handelt es sich um einen VW „Bulli“ T6. Gegen Rückgabe des T6 muss VW den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer erstatten. Das hat das Landgericht Hagen mit Urteil vom 11. August 2020 entschieden (Az.: 3 O 134/19).

Auch T5 und T6 als Vorserienfahrzeuge unterwegs

Weiterer Ärger für die Bulli-Gemeinde: nachdem VW bereits im 2018 zahlreiche Autos der gesamten Modellpalette der Schadstoffklassen 5 und 6 (Diesel und Benziner) nicht nur zurückrufen, sondern auch zurücknehmen musste, stellt sich nun heraus, dass wohl mehr „Vorserienfahrzeuge“ ausgeliefert wurden, als bislang bekannt wurde, und dass zu einem großen Anteil Bullis der Modellreihen T5 und T6 betroffen sind.  Von der neuerlichen Aktion sind 2000 Autos betroffen, offensichtlich zu einem großen Teil T6-Bullis.

Rückruf für den VW T6 unter Code 23Z7

Unter dem Code 23Z7 hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits im April 2019 den Rückruf für Modelle des VW T6 angeordnet. Nun wird es ernst für die betroffenen Bulli-Fahrer, die dem Rückruf bislang nicht gefolgt sind. Derzeit fordert das  KBA sie erneut auf, ihren VW Transporter in die Werkstatt zu bringen und ein Software-Update aufspielen zu lassen. Ohne Update droht der Verlust der Fahrzeug-Zulassung.

Fahrverbot für Bullis in Stuttgart

Mit dem Bulli in die City? Aus der Traum: Das seit dem 1. Januar 2019 für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse 4 und älter gültige Fahrverbot gilt in Stuttgart seit dem 1. Juli 2020 auch für die Schadstoffklasse 5 und trifft damit in voller breite die Bulli-Gemeinde. Das Fahrverbot gilt der sogenannten "kleinen Umweltzone" - also im Talkessel, Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen -  Für Anwohner gibt es keine Übergangsfrist.  Das Verkehrsverbot wurde vom Land Baden-Württemberg angeordnet und ist eine Maßnahme der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans.

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